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Schon seit langem hat sich die Küche zum Wohlfühlort und Mittelpunkt des Hauses etabliert. Früher war sie einfach ein Ort um Essen zu kochen. Sie sollte funktional und praktisch sein. Manchmal gab es noch einen kleinen Küchentisch darin, wo man schnell frühstückte oder das Abendbrot zu sich nahm. Meist war die Küche ein abgeschlossener kleiner Raum, der eher stiefmütterlich behandelt wurde – wie schön, dass sich das nun geändert hat!

Mittlerweile werden Küchen kaum noch als separate Räume geplant und realisiert, sondern bilden gemeinsam mit dem Esszimmer und teilweise auch dem Wohnzimmer ein Ensemble, worin nicht nur gekocht, sondern gelebt wird.

Wahrscheinlich geht es euch auch so, dass man einfach sehr viel Zeit in der Küche verbringt. Bei mir beginnt der Alltag meist mit einem schnellen Kaffee im Stehen. Wärendessen richte ich die Pausenbrote für die Kinder, die am Esstisch ihr Müsli essen. So kann man sich wunderbar nebenher austauschen.

Auch das gemeinsame Kochen mit der Familie und Freunden ist in einer offenen, großzügigen Küche erst möglich – und welche Party endete früher nicht in der Küche? Also, wir halten fest: Die Küche ist definitiv ein, wenn nicht sogar der, wichtigste Raum des Hauses 😉

So wurde meine Küche zum Wohlfühlort

Als wir die Küche geplant hatten, wollte ich alles ganz clean in Weiß-Grau halten. Ich finde eine neutrale Umgebung immer sehr schön, wenn man saisonal immer wieder umdekorieren möchte. So passen alle Farben dazu und man muss keine Rücksicht auf ein vorherrschendes Farbkonzept nehmen.

Mittlerweile ist mir die Küche allerdings zu farblos und steril geworden. Ich dekoriere nicht mehr ständig um und die Rückwand der Küche, die bisher in einem hellen Grauton gestrichen war, wurde vom Kochen und Backen ganz verspritzt und fleckig. Zeit für ein grundlegendes Küchen-Makeover!

Tipps und Tricks zum Küchen-Makeover

Mit Rust-Oleum habe ich dafür einen großartigen Partner gefunden, der verschiedenste Farben anbietet.
Aber wie findet man die passende Farbe? Wie erstellt man ein neues Raumkonzept? Nichts leichter als das! Ich gebe euch nachfolgend ein paar Tipps und erkläre wie ich Schritt-für-Schritt vorgegangen.

Ich selbst bin ja ein großer Fan von Vorher-Nachher-Ansichten. Hier seht ihr wie steril die Küche vor dem Umstyling aussah:

So schlicht sah die Küche vor dem Makeover aus

Moodboard erstellen

Am beste erstellst du dir im ersten Schritt ein sogenanntes Moodboard. Moodboards sind collagenartige Anordnungen von Bildern, Schlagwörtern und Farbpaletten, die auf einen Blick erfasst werden können. „Mood“ (engl.) heißt auf Deutsch „Stimmung“ . Also eine sogenannte „Stimmungswand“.

Man kann die Bildcollagen manuell zusammenbasteln oder eine digitale Collage am Computer oder Handy erstellen. So kannst du dir einfach deine Lieblingsfarben, -bilder und -materialien auf einer Seite zusammenstellen. In dieser Findungsphase siehst du gleich, wie gut Ideen visuell zusammenwirken. So hat man ein erstes grobes visuelles Konzept für sein bevorstehendes Projekt.

Bei der Suche bietet natürlich Pinterest, Instagram oder die Google-Bildsuche viel Inspiration. Aber auch in (Wohn-)Zeitschriften findet man so einiges. Auch wenn man mit offenen Augen durch die Natur oder die Stadt läuft, begegnet man Details, die einen ansprechen. Einfach mit dem Handy einen Schnappschuss machen und schon hat mein neue Ideen für seine Collage.

Wichtig ist, dass du bei deinem Moodboard den Farbton der Küchenfront und der Arbeitsplatte berücksichtigst. Das sind sozusagen die Farben, die du mit einplanen solltest. So erhältst du im Endeffekt auch ein harmonisches Gesamtergebnis.

Wenn du bestimmt Lieblingsobjekte oder -küchengeräte hast, die nach dem Makeover in deiner Küche wieder Platz finden sollen, dann nimm auch die Materialien und Farben in dein Moodboard mit auf.

Bei meinem Küchen-Styling war es mir wichtig, dass ich mehr Wärme und Gemütlichkeit in die Küche integriere. Deshalb wollte ich auf jeden Fall als Material Holz, Naturmaterialien, Pflanzen und den Farbton Grün aufnehme.

Mein Tipp


Wähle am besten nur drei Grundfarben aus. Innerhalb dieser Farben kannst du natürlich mit den Farbtönen variieren. So erhältst du ein harmonisches Gesamtergebnis und deine Küche wirkt nicht zu unruhig. Bei meiner Küche habe ich mich für Grün, Weiß und helles Braun entschieden. Die Materialien Edelstahl und Holz wirken als Akzente.

Den Richtigen Farbton finden

Im nächsten Schritt gilt es, den richtigen Farbton auszuwählen. Inspiration zu Farben findest du natürlich online oder im Baumarkt. Ich habe mich für die Rust-Oleum Wandfarbe Kalkstein-Effekt entschieden. Diese gibt es in 8 natürlichen matten Farbtönen: Terrakotta, Taupe, Holzkohle, Dunkler Beton, Heller Beton, Toskana Olivgrün, Grüngrau und Dark Denim, die du In jedem gut sortierten Baumarkt, bei Raumaustattern oder in Malerfachgeschäften findest.

Ich habe mich für den Farbton Toskana Olivgrün entschieden. Die Farbe hat einen matten, feinen mineralischen Kalkstein-Effekt sowie eine hervorragende Abriebfestigkeit. Direkt auf einer glatten Wand aufgetragen, kannst du mit der Farbe eine lebendige Oberflächenstruktur zaubern. So erhält deine Wand eine wunderschöne, natürliche und lebendige Oberfläche. Der elegante, mineralische Kalkstein-Effekt gelingt problemlos auf glatten Untergründen. Mit einer Farbwalze wird eine erste Schicht Farbe aufgetragen. Für die zweite Schicht trägst du dann mit einem breiten Pinsel in kurzen überkreuzenden Bewegungen die Farbe auf. Neugierig? Hier gibts noch mehr Informationen zum Kalkein-Effekt.

Mein Tipp


Der Farbton sollte nicht zu sehr dominieren, wähle am besten einen gedeckten Ton, beispielsweise aus der Serie Kalkstein-Effekt von Rust-Oleum. So siehst du dich nicht zu schnell daran satt und hast trotzdem die Möglichkeit durch Farbabstufungen von Küchenutensilien und Dekorationsobjekten zu variieren.

Abkleben, Walzen und Pinseln

Selbstverständlich ist das Ergebnis immer am Besten, wenn man Hängeschränke, Regale, etc. vor dem Streichen abnimmt. Allerdings geht es mit Abkleben um einiges schneller: hierfür habe ich das klassische Malerkreppband sowie Abdeckfolie mit bereits integriertem Klebeband verwendet.

Mein Tipp


Achte darauf, Hängeschränke, Regale, die Dunstabzugshaube, etc. sehr sorgfältig abzukleben, damit man später keine unschönen Farbklekse oder -ränder erhält. Gerade wenn man einen großen Farbunterschied beabsichtigt, sieht man sonst später jeden Patzer.

Grundieren, wenn nötig

Da meine graue Wand die neue grüne Farbe zu dunkel erscheinen ließ, habe ich mich entschlossen, Sie zuerst in Weiß zu streichen. Für die Flächen habe ich eine kleine Falze verwendet und für die Ecken zwei unterschiedlich Pinselstärken.
Tatsächlich strich ich sogar zweimal die Wand, damit das Grau nicht mehr durchschien. Auch hierfür habe ich eine Rust-Oleum Wandfarbe verwendet und zwar die Rust-Oleum Kreidefarbe im Farbton Kalkweiß.

Streichen in Wunschfarbe

Sobald deine Grundierung gut durchgetrocknet ist, am besten über Nacht, kannst du mit dem Streichen der eigentlichen Farbe beginnen. Als erstes wird die Farbe mit einem Holzspatel gut aufgerührt. Einen Teil davon leert man in eine Farbwanne. Mit dem Pinseln werden zuerst die Kanten und Ecken gestrichen. Nun wird mit einer kleinen Walze die Fläche in alle Richtungen gewalzt. Darauf achten, dass sich die Farbe gleichmäßig verteilt und es zu keinen Schlierern kommt. Nun lässt man alles trocknen. Wenn man die Farbe deckender haben möchte, kann man noch ein zweites Mal darüberstreichen.
Nun alles wieder gut trocknen lassen und dann vorsichtig die Abdeckfolien und das Kreppband abziehen. Kleine Farbklekse am besten mit einem kleinen Pinsel ausbessern. Kleckse auf den Küchenfronten entfernt man ganz vorsichtig (!) mit einem Glas-Schaber.

Die Farbe wird in einer Farbwanne eingefüllt und mit der Farbrolle aufgenommen
Gleichmäßiges Auftrage der Farbe in alle Richtungen ergibt ein gleichmäßiges Ergebnis

Mein Tipp


Zwischen erstem und zweiten Anstrich die Farbe gut trocknen lasen. Nur so bekommt man ein gleichmäßiges Ergebnis und man erhält keine fleckige Wand.

Küche stylen und dekorieren

Nun geht es ans Einrichten und Dekorieren. Darauf freut man sich natürlich am meisten!
Zuerst werden die großen Küchengeräte wie die Kaffeemaschine wieder aufgestellt. Ich bin so vorgegangen, dass ich meine vorhandenen Dekorationsobjekte nach Farben sortiert und im Haus geschaut habe, was in der „neuen“ Küche dazupassen könnte. Dann heißt es: einfach zusammenstellen, Gruppen bilden, neu arrangieren. Ich mache das meist nach Bauchgefühl, was allergings auch öfters mal ganz schön lange dauern kann, bis ich komplett zufrieden bin. Weiter unten habe ich euch meine Best-of-Dekotipps zusammengestellt.

Auf einem Tablett wirkt eine Gruppe von unterschiedlichen Deko-Objekten sehr stimmig
Holz lackeriert und naturbelassen in stimmiger Kombination
Die Hochglanzfronten in starkem Kontrast zur grünen Wand
Die grüne Wand bildet einen wunderschönen Hintergrund für kleine Details
Meine Küche in neuem Wohlfühlglanz

Meine Dekotipps

  • Gruppierungen von drei Elementen wirken stimmig (bsp. die drei Krüge auf dem weißen Hängeschrank)
  • Objekte im Materialmix dekoriert wirken spannend (bsp. kleine Teekisten, Vase mit Korken und Keramikdose auf der Dunstabzugshaube)
  • Drei Elemente mit unterschiedlichen Größen kombinieren (bsp. Brett, Häuschen und Keramikdose, ganz rechts auf der Arbeitsplatte)
  • Wiederkehrendes Grün, wie die kleinen Vasen mit den Eukalyptuszweigen, wirken auf den Betrachter beruhigend
  • Stehende und hängende Grünpflanzen kombinieren. Das wirkt lebendig und zufällig
  • Die Kombination von verschiedenen Holztönen wirkt lebendig und natürlich
  • Kleine Objekte, am besten auf Tablets oder flachen Schalen dekorieren, so kann man sie schnell zur Seite stellen, wenn man die Arbeitsfläche benötigt
  • Die Kombination von verschiedenen Materialien und Oberflächen nimmt einem Raum die Strenge und vermittelt Wärme (bsp. hier Holz mit Keramik und Pflanzen).


Ich hoffe, dir haben meine Tipps gefallen und du hast auch Lust bekommen, aus deiner Küche eine Wohlfühlküche zu gestalten! Ich wünsche dir jedenfalls jede Menge Spaß.

Kreative Grüße von

Unterschrift von Lena vom DIY-Blog Kreativliebe

Ein herzliches Dankeschön an meinen Partner Rust-Oleum für die großartige Zusammenarbeit!


Vielleicht magst du dir die Idee auf deiner Pinterest-Board merken?

Das würde mich sehr freuen!

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